23. 6. 1955 Beschluss über den Aufbau des Kombinats "Schwarze
Pumpe":
"Das Präsidium des Ministerrates beschließt auf Vorschlag des
Ministers für Schwerindustrie den Aufbau des Kombinats Schwarze Pumpe in
Durchführung des Beschlusses vom 24. Juni 1954 über die Entwicklung der
Braunkohleindustrie. Er dieses Vorhaben als eine entscheidende Aufgabe im
zweiten Fünfjahrplan fest. Das Kombinat Schwarze Pumpe ist
Investitionsvorhaben des Ministeriums für Schwerindustrie."
Juni 1955 Aufbauleitung nimmt Arbeit auf
31. 8. 1955 Erster Spatenstich für Großbaustelle Schwarze Pumpe
15. 6. 1957 Grundsteinlegung für die Neustadt Hoyerswerda
15. 1. 1958 1. Kulturkonferenz der Baustelle verabschiedet Aufruf an
Schriftstellerverband, Künstler auf Baustelle zu schicken, die über
Leben und Arbeit der "Erbauer von Schwarze Pumpe" berichten
1. 4. 1958 Konstituierung des VEB Kombinat Schwarze Pumpe;
Werkleiter Willi Kühn
24. 4. 1959 1. Bitterfelder Konferenz ("Greif zur Feder,
Kumpel!")
30. 4. 1959 Produktionsbeginn in Schwarze Pumpe; Beginn der Brikett- und
Stromproduktion
Februar 1960 Gründung des literarischen Zirkels unter Leitung von Brigitte
Reimann und Siegfried Pitschmann
Januar/ Februar 1961 Berufung von Heinz Lesinski zum Werkleiter
13. 9. 1963 Ministerrat der DDR beschließt endgültiges Produktionsprofil
6. 4. 1964 Beginn der Gasproduktion
1. 7. 1966 Berufung von Herbert Richter zum Werkleiter
1. 1. 1970 Bildung des VEB Gaskombinat Schwarze Pumpe durch Zusammenschluß
verschiedener Betriebe mit dem Stammbetrieb Schwarze Pumpe; Entwicklung des
GSP zum "Monopolisten" der Stadt- und Erdgasversorgung der DDR
4. 5. 1973 erstmalige Verarbeitung von sowjetischem Erdgas
1.1. 1976 Ausgliederung der Tagebaue
1. 10. 1980 Eingliederung weiterer Betriebe der Kohle- und
Energiewirtschaft; immer häufigere Störungen und Havarien wegen veralteter
Anlagen
29. 6. 1990 Bildung der Energiewerke Schwarze Pumpe AG aus dem
Stammbetrieb in den Händen der Treuhand