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Die
American Guild for German Cultural Freedom Am
28. September 1939 kamen Hubertus Prinz zu Löwenstein
und seine Gemahlin mit der "President Roosevelt" auf der Flucht
vor den Faschisten in New York an. Am 05. Oktober 1939 schrieb Willi Münzenberg
an seinen Freund Löwenstein, dass sie in Paris ein kleines Komitee gegründet
hätten, das versucht, etwas für die Flüchtlinge in Europa zu tun. Er
versuchte nun, Löwenstein zu überreden, ebenfalls solch ein Komitee in
New York zu gründen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Daraufhin reagierte
Löwenstein sehr positiv. Er gründete die Organisation "American
Guild for German Cultural Freedom", die unter anderem
deutschsprachige Intellektuelle in den USA unterstützte. Als sie im Jahr
1940 aufgrund der knappen Finanzen nur noch wenig finanzielle Unterstützung
bieten konnte, beteiligte sich die Organisation trotzdem an der Rettung
verfolgter Schriftsteller, Künstler und Wissenschaftler aus dem besetzten
Europa.
"Our
real purpose: to assist outstanding men in their creative work certainly
cannot be fulfilled right now. (...) Therefore we either should
temporarily abandon our principles and help our friends in every feasable
way or we should wait until peace is back. Inter arma silent musae. And:
getting people out of Europe is something constructive, too, even with
regard to creative work."
Die
American Guild mußte also Visen und Transportmittel beschaffen, für die
USA außerdem noch Affidavits, also Unterhaltserklärungen für die Flüchtlinge.
Da die USA keine des Kommunismus verdächtigten Flüchtlinge aufnahmen,
sah sich Prinz Löwenstein nach anderen Möglichkeiten um und entdeckte
u.a. Mexiko als Ausweichmöglichkeit. Die Flüchtlinge,
die ein Visum für Mexiko hatten, bekamen ein Transitvisum für die USA,
wo sich Löwenstein für ihren Verbleib einsetzte. |
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