Bodo Uhse

Einiges über Bodo Uhses Leben
Lebensdaten


Mexikanische Künstler

Sonntagsträumerei in der Alameda

Mexikanische Erzählungen





Neben den bekannteren Anna Seghers und Egon Erwin Kisch gehört auch Bodo Uhse zu den deutschen Schriftstellern, die ins mexikanische Exil gingen. Im Frühjahr 1940 wanderte er von den Vereinigten Staaten nach Mexiko aus. Sein Aufenthalt dort sollte acht Jahre dauern. In dieser Zeit verschrieb er sich verschiedenen Aktivitäten: Er arbeitete mit in der Liga pro Cultura Alemana und im Heinrich-Heine-Club, war Mitbegründer des Verlags El Libro Libre und betreute den literaturkritischen Teil der Zeitschrift Freies Deutschland. Zurück in Deutschland wirkte er aktiv auf kulturpolitischem Gebiet mit. So leitete er von 1949 bis 1958 die Monatszeitschrift "Der Aufbau" und hatte von 1950 bis 1952 den Vorsitz des Deutschen Schriftstellerverbandes.
Erst neun Jahre nach der Remigration, lässt er seine Mexikanische Erzählungen 1957 im Aufbau-Verlag veröffentlichen. Mit der Reise in einem blauen Schwan, Dem Bruder des Gallivans, Dem Weg zum Rio Grande, einem Gespräch bei Regen und Tonta lädt er uns in die mexikanische Fremde ein. Eine weitere Erinnerung an Mexiko bildet die 1961 erschienene Novelle Sonntagsträumerei in der Alameda.


Begegnungen mit Mexiko Muralismus Bodo Uhse Anna Seghers