Bodo Uhse
Neben den bekannteren Anna Seghers und Egon Erwin Kisch gehört auch Bodo Uhse zu den deutschen Schriftstellern, die ins mexikanische Exil gingen. Im Frühjahr 1940 wanderte er von den Vereinigten Staaten nach Mexiko aus. Sein Aufenthalt dort sollte acht Jahre dauern. In dieser Zeit verschrieb er sich verschiedenen Aktivitäten: Er arbeitete mit in der
Liga pro Cultura Alemana und im Heinrich-Heine-Club, war Mitbegründer des Verlags El Libro Libre und betreute den literaturkritischen Teil der Zeitschrift
Freies Deutschland. Zurück in Deutschland wirkte er aktiv auf kulturpolitischem Gebiet mit. So leitete er von 1949 bis 1958 die Monatszeitschrift "Der Aufbau" und hatte von 1950 bis 1952 den Vorsitz des Deutschen Schriftstellerverbandes.
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