| 1891 | Johannes R. Becher wird am 22. Mai als Sohn eines Oberlandesgerichtspräsidenten geboren |
| 1910 | erste Liebesbeziehung mit versuchtem Doppelselbstmord; Becher allein überlebt |
| 1911 | erste Veröffentlichungen; Beginn des Studiums der Philologie, Philosophie und Medizin |
| 1914 | Verweigerung des Kriegsdienstes und erste Annäherungen an kommunistische Ideen |
| 1917 | Beitritt zur Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD) |
| 1918 | Abbruch des Studiums ohne Abschluss; wird Mitglied im Spartakusbund |
| 1919 | Eintritt in die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) |
| 1925 | Veröffentlichung des Romans "Levisite oder Der einzig gerechte Krieg", darauf folgt eine Anklage wegen literarischen Hochverrats, die aber 1928 aufgrund internationaler Proteste eingestellt wird. |
| 1926 | erste Versuche, linke Schriftsteller zu organisieren |
| 1927 | Reisen in die Sowjetunion |
| 1928 | Erscheinen der "Linkskurve", dem Organ des "Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller" (BPRS) |
| 1933 | Emigration nach Prag, von dort aus nach Paris und in sein Moskauer Exil |
| 1934/35 | Reisen in die Exilzentren zur Vorbereitung des Internationalen Kongresses zur Verteidigung der Kultur in Paris |
| 1935 | Chefredakteur der Exilzeitschrift IL: " Internationale Literatur - Deutsche Blätter" und Mitglied des Zentralkomitees der KPD in Moskau |
| 1940 | Sein autobiographischer Roman "Abschied" erscheint |
| 1941/42 | Evakuierung nach Taschkent |
| 1945 | Heimkehr nach Berlin, gründet den Aufbau Verlag und bemüht sich, Kollegen rückkehren zu lassen |
| 1946 | Mitglied des Parteivorstands der Sozialistischen Einheitspartei Deutschland (SED) |
| 1950 | Nationalpreis der DDR für den Text der Nationalhymne |
| 1953/56 | Präsident der Akademie der Künste |
| 1954/58 | Kulturminister der DDR |
| 1958 | Johannes R. Becher stirbt am 11. Oktober in Berlin |
Biographie aus:
Lexikon sozialistischer Literatur- Ihre Geschichte
in Deutschland bis 1945, Verlag J.B. Metzler 1994
Weitere Informationen zu Verbindungen zu J.R.B., Anna Seghers und FCW unter:
"Anna Seghers - Flucht durch Frankreich"
05.06.01